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DieTätigkeit

Der Beruf des Heilpraktikers steht für die ganzheitliche Betrachtung des Menschen und das Angebot von alternativen Konzepten. Aber was bedeutet ‚ganzheitliche Be- trachtung’ und was sind ‚alternative Konzepte’? Im Folgenden wollen wir versuchen, Ihnen unsere Sichtweise nahe zu bringen.

Sonnenuntergang

Ganzheitliche Betrachtung des Menschen:

Die Naturheilkunde nimmt für sich in Anspruch, nicht Krankheiten zu behandeln, sondern den ganzen Menschen zu betrachten. Bei dieser Betrachtung wird das Ziel verfolgt, die Ursachen für ein Unwohlsein, eine Befindlichkeitsstörung, ein Leiden zu finden. Ist die Suche erfolgreich, werden Strategien entwickelt, um die Ursache möglichst schonend und verträglich zu beseitigen, um damit die subjektiv empfundene Störung zu beseitigen.

Das hört sich einfach an und scheint einleuchtend. Doch stellt sich die Frage: Ist einem derart komplexen Wesen wie dem Menschen in seiner Gesamtheit so einfach beizukommen? Wir alle wissen doch, dass es gerade in der Medizin einen hohen Grad an Spezialisierung gibt, um bestimmten Leiden so nahe wie möglich zu kommen, um so immer bessere und für den Patienten weniger belastende Therapien zu entwickeln. Doch selbst diese Vorgehensweise hat ihre Grenzen, weil die Rätsel des Lebens längst nicht alle erschlossen sind. Auch viele Heilpraktiker zollen der Komplexität des menschlichen Lebens Tribut und spezialisieren sich, wenn auch mit dem Unterschied, nicht die Krankheit und ihre Symptome behandeln zu wollen, sondern den Menschen in seiner Gesamtheit zu sehen und ihn als Individuum mit ganz individuellen Sorgen zu verstehen. Dennoch bleibt die Frage nach der ganzheitlichen Betrachtung. Liegt die Ursache für ein Leiden im Körper, im Geist oder in der Seele? Jedes dieser Elemente unserer Existenz ist für sich schon komplex und aufregend genug, ihr Zusammenwirken und verwoben sein nimmt geradezu unvorstellbare Ausmaße an. Das scheint die ganzheitliche Betrachtung nahezu auszuschließen. Also was können wir tun? Wir können – ja, wir müssen – es versuchen, uns dem ganzen Menschen zu nähern und ihn darin bestärken, sich selber auf die Suche zu begeben, um mit dem Gefundenen die eigenen Kräfte zu mobilisieren und zu stärken.

Winter

Alternative Konzepte

Was sind alternative Konzepte und alternativ wozu? Ich bin kein Freund der Verwendung dieses Begriffes für die Verfahren der Naturheilkunde. Wenn überhaupt, dann könnte die Naturheilkunde ein alternatives Konzept zur Schulmedizin sein. Aber grundsätzlich sehe ich in beiden Angeboten gleichberechtigte Möglichkeiten den Menschen Hilfe anzubieten, die sich Kombinieren lassen, die sich ergänzen lassen, die über ganz eigene Vorzüge in bestimmten Situationen verfügen und die sich allenfalls in der Art der Herangehensweise unterscheiden lassen. Von Alternativen zu sprechen verbietet sich schon deshalb, weil sich die Konzepte nicht vergleichen lassen: Die so genannte Schulmedizin basiert stärker auf wissenschaftlicher Forschung, auch wenn viele Ärzte den Standpunkt vertreten: ‚Medizin ist keine exakte Wissenschaft’ und verfolgt unter anderem auch unter ökonomisch notwendigen Gesichtspunkten das Ziel, jede Therapie für möglichst viele Patienten anwendbar zu machen mit möglichst sofortiger Wirkung. Und gerade das macht die Schulmedizin unverzichtbar als Akutmedizin. Die Naturheilkunde setzt ehr auf Beobachtung und Erfahrung und daraus resultierenden individuellen Therapien, die behutsam und schonend durchgeführt werden sollten, was den Nachteil hat, dass die Suche nach der geeigneten Therapie und ihre Durchführung unter Umständen mehr Zeit in Anspruch nehmen, als die Betroffenen bereit sind zu opfern oder zu honorieren. Schulmedizin und Naturheilkunde bilden wichtige Säulen im Gebäude unserer Gesundheit. Wenn sie bereit sind, von einander zu lernen und sich gegenseitig zu ergänzen, umso besser für uns.

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Gesundheit - Befindlichkeitsstörung – Krankheit

Einige Menschen sind kerngesund, einige definitiv krank. Dazwischen gibt es die große Mehrzahl derer, die weder das eine noch das andere sind. Hier sprechen wir von so genannten Befindlichkeitsstörungen. Diese können in der Skala von unbemerkt, bedeutungslos bis zu starker Beeinträchtigung der Lebensqualität alle Stadien durchlaufen. Viele dieser Störungen können spontan abklingen, ohne dass wir genau sagen könnten, was konkret zu der Besserung geführt hätte. Andere Störungen können sich allmählich, beinahe unbemerkt und wieder andere plötzlich und heftig zu Krankheiten entwickeln.

Der Begriff ‚Befindlichkeitsstörung’ wird von vielen Menschen oft mit körperlichen Beschwerden in Verbindung gebracht. Dabei gilt er genauso bei seelischen und geistigen Unpässlichkeiten. Allerdings werden seelisch/geistige Befindlichkeits- störungen auch häufiger ignoriert, verdrängt und verschwiegen. Der Mensch sagt ehr: es gibt Regen, mein Knie tut so weh, als: es gibt Sturm, ich habe schlechte Laune. Nimmt man dann noch die Befindlichkeitsstörungen dazu, von denen keiner so genau weiß, sind sie nun körperlichen oder seelischen Ursprungs (beispielsweise: nervöses Magenleiden oder Reizdarm), dann wird die Sache schon verzwickt: der Arzt sagt: organisch alles in Ordnung, als psychosomatisch, super, denn jetzt sagen die Verwandten, Bekannten und Kollegen hinter vorgehaltener Hand: der (die) hat doch nichts, alles psychisch. Na, jetzt fühlt man sich toll: wie ein Simulant oder Hypochonder, ganz klasse jetzt zwickt der Magen noch mehr und keiner glaubt es. Und so nimmt die Seele weiter schaden und damit der Magen auch, bis dann schließlich aus der Befindlichkeitsstörung zwei echte Defekte entstanden sind: einer in der Seele und einer im Magen. Der im Magen wird dann behandelt, der in der Seele häufig nicht und so ist das Problem nicht wirklich beseitigt.

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Dieses kleine Beispiel soll deutlich machen, dass man Befindlichkeitsstörungen in Körper, Geist und Seele haben kann, die sich gegenseitig beeinflussen können. Die Herausforderung liegt darin, den Ursprung für die Störung zu finden, um dort den Hebel für eine Veränderung und damit für eine Verbesserung der Lebensqualität anzusetzen und damit auch die Chancen zu erhöhen, dass sich die Befindlichkeits- störung nicht zu einer Krankheit entwickelt.

Legt man die Behauptung zugrunde, dass in modernen Industriegesellschaften wie in Deutschland, schon heute die Mehrzahl der Befindlichkeitsstörungen und Erkran- kungen auf Stress (siehe auch: Der Stress) zurückzuführen sind und zwar mit deut- lich steigender Tendenz, dann macht das deutlich, dass bei der Betrachtung des ganzen Menschen sein soziales Umfeld nicht außer Acht gelassen werden darf. Außerdem ist Stress für der überproportionalen Zunahme psychischer Erkrankun- gen wie Ängste und Depressionen mit verantwortlich.

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Vieles was uns alltäglich erscheint, wie Liebeskummer, Einsamkeit, Trauer und Angst (siehe auch: Die Wand durchbrechen) wird häufig der Notwendigkeit funk- tionieren zu müssen oder weil man die Sprüche des Umfeldes nicht mehr hören will, unterdrückt. Und genau so fängt die Spirale an, der Druck wächst, die schmerzende Seele sucht Ventile und findet die schwache Stelle im Körper, es entwickeln sich Kopfschmerzen, Magenschmerzen, Bluthochdruck usw. Manche greifen dann aus Frust oder Hilflosigkeit zu Schokolade, Tabletten, Bier oder manche rauchen sogar. Dadurch wird man dick, abhängig oder noch trauriger, traut sich kaum noch unter Menschen usw. usw. usw. Soweit muss und sollte man es gar nicht erst kommen lassen. Lieber mal auf die Seele, den Geist oder den Körper hören.

Es gibt auch Menschen die leiden an geistiger Über- oder Unterforderung. Sei’s, weil sie in eine berufliche oder private (Geschäftsführer eines Vereins) Situation geraten sind, die so nicht einzuschätzen war oder sei’s weil Immobilität und ‚alleine sein’ keine Anforderungen an die geistigen Fähigkeiten mehr stellen, so dass die Potentiale brach liegen und nach und nach verkümmern. Auch das kann dazu führen, dass erst die Seele und dann der Körper immer mehr leiden.

Ich biete Ihnen naturheilkundliche ganzheitliche psychotherapeutische Beratung, Hilfe und Therapie an. Mit Hilfe der Augendiagnose bemühe ich mich, Ihre Konstitution und individuelle erworbene Disposition ein wenig einzugrenzen und den Zustand Ihrer aktuellen körperlichen Situation zu bewerten. Dem Geist nähere ich zunächst durch ausführliche Gespräche, die auch bei der Beleuchtung des persönlichen Umfeldes wichtig sind. Bei der Seele ist das ein wenig schwieriger: Sie ist nicht immer bereit, ihre Geheimnisse, Sorgen und Nöte bereitwillig preis zu geben: da helfen Techniken, die sich der Informationen des Unterbewussten bedienen, wie: Freies Assoziieren, Traumarbeit (siehe auch: Der Traum) oder Arbeit in Trance.

Kommt man der Ursache so auf die Spur, wird gemeinsam eine Strategie ent- wickelt, wie unter Aktivierung der Selbstheilungskräfte, die Beeinträchtigungen durch die Befindlichkeitsstörung/Krankheit behutsam und Schritt für Schritt reduziert werden können.

Besonders für Menschen, die nicht mehr so gut und einfach in die Welt hinaus wollen oder können, biete ich die Möglichkeiten des Hausbesuches und der Begleitung an.

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