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Der grüne Mond
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La Lune vert Der grüne Mond

Der Mond ist unser ständiger Begleiter, aber was wissen wir denn vom Mond, außer, was wir einst über ihn gelernt haben, und was wir glauben, von ihm zu sehen. Und diese Erfahrung sagt uns, der Mond ist nicht grün, sondern gelb oder vielleicht golden. Ist das wirklich so, oder scheint es nur so?

Versuchen wir uns dem Mond einmal anders zu nähern: bei uns in Deutschland, in der deutschen Sprache ist der Mond männlich. Gehen wir aber nur in unser Nachbarland, Frankreich, dann ist „die Mond“ unvermittelt weiblich: la Lune!

Also was ist der Mond: männlich oder weiblich, gelb oder grün?

Außerdem ist der Mond manchmal rund wie ein Fußball, dann wie eine halbe Apfelsine, dann eine schmale Sichel, und letztlich ist er gar nicht zu sehen. Ändert sich der Mond also ständig oder scheint er sich nur zu ändern und ist doch immer derselbe gute alte Mond?

All das geschieht mit dem Mond und nicht durch den Mond selber. Mal erstrahlt er im Glanz der Sonne, mal verliert er sich im Schatten der Erde. Glauben Sie, jemand hätte den Mond jemals gefragt, ob er das alles mit sich machen lassen will, ob er als etwas erscheinen will was er nicht ist?

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Aber was hat das alles mit uns zu tun? Geht es uns nicht auch manchmal so, dass wir für etwas gehalten werden, was wir gar nicht sind? Wird von uns nicht manchmal etwas verlangt, was wir gar nicht leisten können oder wollen? Werden wir nicht manchmal in eine Schublade gesteckt, in die wir gar nicht hinein gehören? Geschieht es nicht hin und wieder, dass uns der eine überstrahlt, und uns der andere in den Schatten stellt? Ähnlich ist es mit Krankheiten und Schmerzen: Manchmal schmerzt der Kopf, aber die Kopfschmerztablette hilft nicht. Wie kommt das? Möglicherweise liegt es an der Leber, am Darm oder an der Seele. Das herauszufinden ist die eigentliche Aufgabe, also hinter den ‚scheinbaren’ Kopfschmerz zu blicken und den echten ‚Verursacher’ zu suchen und hoffentlich auch zu finden, um dann eine wirksame Strategie zu entwickeln, diesen Kopfschmerz dauerhaft und möglichst schonend zu beseitigen. Aber das ist oft nicht ganz einfach und geht nicht ohne die uneingeschränkte Bereitschaft der Betroffenen zur Mitarbeit. Hier ein kleines Beispiel: Die Frau eines Bekannten litt plötzlich an unerträglichen Unterleibsschmerzen. Eine Frau, die in ihrem Leben schon viel ertragen hat und nicht ohne Not und aus eigenen Stücken zum Arzt geht. Ihr Mann konnte es nicht mehr mit ansehen und hat sie ins Krankenhaus gebracht, am Wochenende natürlich, solche Sachen passieren immer am Wochenende. Nun begann ein Untersuchungsmarathon der alle technischen Möglichkeiten der Schulmedizin ausschöpfte: Laborwerte, Ultraschall, Röntgen, Magnetresonanz- untersuchung, Darmspiegelung usw. Sie werden es erraten haben die Schmerzen waren weg und eine körperliche, organische Ursache konnte nicht gefunden werden. Was nun? Nun muss man Geist und Seele untersuchen, also den ganzen Menschen mit all seinen Facetten betrachten und nicht nur seinen Bauch.

Es ist gut, dass es all diese Untersuchungsmöglichkeiten gibt, um Erkrankungen möglichst früh zu erkennen oder wie in diesem Fall auszuschließen – auch wenn den Schmerzen so nicht bei zu kommen ist.

Und damit sind wir wieder bei unserem guten alten Mond: wenn wir ihn sehen, sehen wir immer nur seine leuchtende Vorderseite, ob seine Rückseite gerade von einem Meteoritenschwarm verwüstet wird, wissen wir nicht.

Nur der Blick hinter das Offensichtliche, bringt uns, in unserem Bemühen das Ganze zu erfassen, einen Schritt weiter.

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